Ein kurzer Rückblick

6. Januar 2018

Liebe Gemeinde,

ein ganzes Jahr lang haben wir jetzt die Siebzehn an den Anfang unserer Notizbucheinträge geschrieben, doch diese Zeit ist nun vorbei. Begrüßen Sie mit mir das Jahr 2018 mit einem dreifachen „Hipp, Hipp, Hurra!“, „Hipp, Hipp, Hurra!“, „Hipp, Hipp, Hurraaa!“

Doch zunächst ein kurzer Rückblick auf das verschiedene 17.Jahr seit der Entstehung des Kraters von Wattenscheid:

Januar

Im Januar war die letzte Aufführung von „Ein Mann, zwei Chefs“. Über ein Jahr lang verkörperte ich in 18 Aufführungen den schmierigen Liebhaber und gefährlichen Schauspieler Alan und übernahm hinter den Kulissen die Leitung der Band.

Ich bin dankbar für die schöne Erfahrung und die neuen Freunde, die ich finden durfte. Leider war mir das dann zu viel Zeitaufwand, einmal in der Woche von Bochum nach Mülheim zu fahren und sich zu verpflichten, ein Jahr lang an vielen Wochenenden Aufführungen zu spielen. Aber das Schauspielen fehlt mir.

Mai

Im Mai bin ich mit meiner Freundin nach Bochum zusammengezogen.

Juni

Ende Juni gab es gleich drei Projekte, die mich parallel beschäftigten. Zum einen hatte ich seit März einen Nebenjob an meiner alten Schule, als Klavierbegleiter für den Eurythmieunterricht und unsere gemeinsam erarbeiteten Stücke wurden nun aufgeführt.

Mein Stück „Apollo mein, Dinu“ für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Akkordeon wurde in Gladbeck uraufgeführt.

Und: Ich durfte zusammen mit einem Regisseur- und Schauspielerfreund ein Live-Hörspiel bei der extraschicht aufführen. (Aufnahmen davon folgen)

Juli

Im Juli standen für mich viele Prüfungen an und ich nahm an der Schauspielwoche Melle teil.

September

Den kompletten Monat September durfte ich im Rahmen eines Stipendiums auf Schloss Wiepersdorf in Brandenburg verbringen. Dort traf ich auf talentierte KünstlerInnen, mit zweien ist zum Beispiel dies hier entstanden:

November

Im November spielte ich zwei Konzerte mit Helen Weber (Viola) und trat bei der Ausstellung „LUX“ der Künstlergruppe adhoc auf:

Dezember

Eigentlich das ganze Jahr über, aber besonders gegen Ende, beschäftigte ich mit dem Thema „Musik und Theater“, also mit Überschneidungen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen diesen beiden Feldern, die mir so viel bedeuten. Darüber hielt ich dann auch einen Vortrag an der Folkwang UdK, genauer über „Komponiertes Theater – zwischen musikalischem Theater und performativer Musik“.

(c) Rebecca ter Braak

Außerdem war ich wieder bei einem Live-Hörspiel dabei:

 

Tja und das war’s. Das waren die Highlights aus 2017. Insgesamt habe ich über 90 Veranstaltungen besucht, davon unter anderem: 47 Konzerte, 24 Theateraufführungen, 5 Tanzaufführungen … an über 12 Veranstaltungen beteiligt gewesen.

Auch wenn viele sehr schlecht über 2017 denken, so muss ich doch feststellen, dass es für mich ganz persönlich ziemlich gut gelaufen ist.

Bis Bald!

Ihr Jonatan F. Blomeier